Bewilligungsverfahren: Rekurs gegen wasserrechtliche Konzession führt zu Verzögerungen
ZüriBahn

Bewilligungsverfahren: Rekurs gegen wasserrechtliche Konzession führt zu Verzögerungen

21.06.2019

Das Bewilligungsverfahren der ZüriBahn verzögert sich aufgrund einer Einsprache gegen die Verfügung der wasserrechtlichen Konzession des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL). Damit ist eine Inbetriebnahme der ZüriBahn im Jubiläumsjahr 2020 nicht mehr möglich. Die Zürcher Kantonalbank wird unverändert alles unternehmen, die ZüriBahn baldmöglichst zu realisieren.

Rekurs führt zu Verzögerungen

Beim Bewilligungsverfahren der ZüriBahn kommt es aufgrund eines Rekurses gegen die Verfügung des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) zur wasserrechtlichen Konzession zu Verzögerungen. Eine Prognose zur Dauer des Bewilligungsverfahrens sowie zum möglichen Zeitpunkt der Inbetriebnahme der ZüriBahn ist derzeit noch nicht möglich. Klar ist, dass die ZüriBahn nicht mehr im Jubiläumsjahr 2020 in Betrieb genommen werden kann.

Die Verzögerung der Inbetriebnahme der ZüriBahn ist für die Zürcher Kantonalbank jedoch kein Grund, das Projekt nicht zu realisieren.

Rolf Rufer, Projektleiter der ZüriBahn, sagte: «Wir haben von vielen Seiten sehr positives Echo bekommen und wollen die ZüriBahn weiterhin realisieren – als Impuls für Zürich aus unserem Jubiläumsjahr. In Zusammenarbeit mit den Fachstellen von Bund, Kanton und Stadt Zürich haben wir ein sehr umfassendes Antragsdossier erarbeitet, das alle wichtigen Aspekte beleuchtet und alle relevanten Fragen beantwortet. Daher sehen wir dem weiteren Verlauf des Bewilligungsverfahrens mit Zuversicht entgegen.»

Projektplanung auf Kurs

Trotz Verzögerungen im Verfahren ist die Zürcher Kantonalbank mit Blick auf die Projekt-planung auf Kurs. Bis im Spätsommer 2019 werden die Planungsarbeiten bis zur Baureife abgeschlossen sein und auch bei der Planung der Kabinen wird Produktionsreife erreicht. Zudem haben die durchgeführten Probepfahlbohrungen bestätigt, dass die Pfähle im See auf beiden Seeseiten mit dem umweltschonenden Kidrill-Verfahren erschütterungsfrei in den Seeboden eingeschraubt werden können. Die Zusammenarbeitsverträge mit dem ÖV-Partner SBB/Swisspass bzw. SBB RailAway sind abgeschlossen.

Rolf Rufer sagte dazu: «Sobald die Bau- und Betriebsbewilligung vorliegt, werden wir mit dem Bau der ZüriBahn loslegen können.»

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