shadow Partnerschaft mit SBB RailAway

Wie kam es zur Partnerschaft mit SBB RailAway? Und was beinhaltet das Verkehrskonzept? Wir haben der ZüriBahn Projektleitung auf den Zahn gefühlt und interessante Hintergrundinformationen erhalten.

Am 2. November durften wir nebst der Architektur und dem Design von den Stationen, Stützen und Kabinen ein weiteres Highlight bekannt geben: unsere Partnerschaft mit SBB RailAway. Die ZüriBahn wird dereinst für fünf Jahre viele Menschen verbinden. Umso schöner ist es, dass wir in SBB RailAway eine Partnerin gefunden haben, die ebenfalls auf die ZüriBahn setzt und von unserer Idee überzeugt ist.

Wir haben bei der Projektleitung ZüriBahn zum Thema Verkehr und Nachfrage sowie Ticketpreise nachgefragt.

Wie sind Sie an das Thema Verkehr herangegen? Was müssen wir uns unter dem Verkehrskonzept vorstellen?

Uns ist es ein grosses Anliegen, die ZüriBahn so quartierverträglich wie möglich umzusetzen. Das Verkehrskonzept ist ein wichtiger Teil des Bewilligungsverfahrens. Ohne ein vom Kanton und der Stadt geprüftes und verabschiedetes Verkehrskonzept kommt keine Bewilligung des Bundesamtes für Verkehr zustande. Aus den Studien und Analysen ergab sich folgende prognostizierte Verkehrsmittelwahl: Rund 90% der Besucher im Umfeld der Stationen werden zu Fuss, mit dem Velo oder mit ÖV (Tram, Bus, S-Bahn) anreisen. Nur etwa 10% werden mit dem Auto anreisen. Dieser tiefe Anteil ist aber nur dann möglich, wenn wir die Anreise mit dem ÖV so optimal wie möglich gestalten und mit einem finanziellen Anreiz belohnen.

Dazu gehören auch die Ticketpreise?

Richtig. Wir haben mittels dreier Studien versucht herauszufinden, wie viele Gäste uns auf der ZüriBahn erwarten, und welchen Preis wir für eine Fahrt über den See ansetzen sollten. Das hängt zusammen: Je günstiger, desto mehr Gäste. Dabei streben wir einen Kompromiss zwischen eigentlich gegensätzlichen Zielen an: Einerseits soll die ZüriBahn eine ausgeglichene Rechnung erreichen, andererseits wollen wir die Quartiere nicht mit zu vielen Gästen belasten. Gleichzeitig sollen die Überfahrt und das tolle Erlebnis zwar etwas kosten, aber für jedermann erschwinglich sein.

Sie sprechen die Partnerschaft mit SBB RailAway an. Zufall oder von langer Hand geplant?

ÖV-Partnerschaften haben für uns als Bank Tradition. Die Zürcher Kantonalbank war massgeblich bei der Gründung des ZVV Nachtnetzes beteiligt, das heute nicht mehr wegzudenken ist. Auch heute sind wir noch stolze Partnerin des ZVV Nachtnetzes und tragen so zu einer umweltverträglichen Entwicklung im Kanton Zürich bei. So lag es auf der Hand, dass wir mit den SBB in den Dialog traten. Dank der starken Partnerschaft mit den SBB erhalten nun alle Fahrgäste, die mit dem ÖV zur ZüriBahn anreisen und ein SBB RailAway-Kombi kaufen, eine Vergünstigung.

Die rabattierten Tickets lassen sich über sämtliche Online- und Offline-Kanäle der SBB beziehen. Die Tickets werden auch direkt auf den Swisspass zu laden sein, so dass man bei der ZüriBahn direkt zu den Kabinen gehen kann.

Convenience und Vergünstigung dank der Partnerschaft mit der SBB: Das ist ein schlagendes Argument für die Anreise per ÖV.

Eine Partnerschaft, um Menschen zu verbinden

Andreas Meyer, CEO der SBB, freut sich auch auf die ZüriBahn.

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