ZüriBahn
Zürcher Kantonalbank kämpft weiter für die ZüriBahn
29.01.2020

Nach sorgfältiger Prüfung des Urteils des Baurekursgerichts hat sich die Zürcher Kantonalbank entschieden, das Urteil weiter an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zu ziehen, um die ZüriBahn doch noch realisieren zu können.

«Viele Menschen im Kanton teilen unsere Begeisterung für die ZüriBahn und tragen unsere Vision einer auf fünf Jahre befristete Bahn mit», sagt Martin Scholl, CEO der Zürcher Kantonalbank. Eine aktuell durchgeführte repräsentative Meinungsumfrage des unabhängigen Marktforschungsinstituts GfS im Kanton Zürich bestätigt die Ergebnisse der Umfrage von 2018: Zwei Drittel der Bevölkerung stehen der ZüriBahn neutral bis sehr positiv gegenüber und würden diese auch selbst benützen.

ZüriBahn-Urteil wird weitergezogen

«Zusammen mit internen und externen Experten haben wir die Begründung des Baurekursgerichts sorgfältig geprüft. Wir haben überzeugende Argumente, die ZüriBahn zu realisieren, die das Baurekursgericht nicht vollumfänglich teilt. Diese wollen wir nun von einer höheren Instanz prüfen lassen. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Weiterzug des Urteils entschieden», so Martin Scholl.

Alle Anforderungen erfüllt

Bereits im Planungsprozess bestätigten alle Fachstellen von Stadt, Kanton und Bund die Realisierbarkeit der temporären Seilbahn. Aus städtebaulicher, gestalterischer und planerischer Sicht genügt die ZüriBahn höchsten Qualitätsanforderungen. Auch beeinflusst die temporär betriebene Seilbahn die gesetzlich streng geschützte Ufervegetation nicht. Sogar das Baurekursgericht bestätigt zudem, dass eine quartierverträgliche Umsetzung gewährleistet ist.

Besser spät als nie

Durch die anstehende gerichtliche Auseinandersetzung wird die ZüriBahn erst später schweben können. Wann genau, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, weil dies vom weiteren Verfahrensverlauf abhängt.

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