Willkommen im verrückten Cyberspace

Mitte 1995 war die Zürcher Kantonalbank die erste grosse Schweizer Bank mit einer eigenen Website. Und im folgenden Jahr brachte sie das Internet der Jugend näher. Denn gerade Jugendliche seien neuen Technologien gegenüber sehr aufgeschlossen, dachte man. Also startete die Bank am 22. Juni 1996 eine Jugendaktion: Dafür wurden drei Internet-Corner mit insgesamt 20 Bildschirmplätzen in Zürich, Uster und Winterthur eröffnet. Damit wollte man vor allem die 14- bis 22-Jährigen, aber auch die 23- bis 30-Jährigen ansprechen. Bedingung zum freien Surfen im Internet war ein Jugendkonto (Jugendspar- oder Jugendprivatkonto). Während der Street Parade wurde der Internet-Corner entlang der Fensterfront mit orangem Stoff verkleidet, dahinter ging eine Musik- und Lasershow ab. Die Aktion traf den Nerv der Cyberkids: Während der Öffnungszeiten von 10 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts frequentierten über 1000 interessierte Jugendliche den Internet-Corner an der Bahnhofstrasse 9.

1/4

2/4

3/4

4/4

«Das ZKB-Jugendkonto beamt Dich in den Cyberspace.» Eine Jugendkampagne, die 1996 den Nerv der Cyberkids traf – und auch den von anderen.

Inhalt teilen

Für eine optimale Ansicht drehen Sie bitte Ihr Smartphone.