So haben Sie Zürich noch nie erlebt

Begegnung schafft Begeisterung: Schweben über dem Zürichsee ist ein Erlebnis mit grossartigem Rundumblick, das die Menschen schon 1939 mit der Landibahn und 1959 mit der Seilbahn zur Gartenbau-Ausstellung nachhaltig beeindruckte. Diese Begeisterung wollen wir mit einer Seilbahn quer übers Zürcher Seebecken zurückbringen.


  • Rundblick

  • Fahrzeit

  • Fahrstrecke

  • Effizienz

Schweben über dem Zürichsee

Die Fahrgäste der Jubiläums-Seilbahn sollen den überwältigenden 360-Grad-Blick auf Zürich, die Landschaft, den See und die Glarner Alpen geniessen können. Mit der ZüriBahn wollen wir Impulse für den Kanton Zürich setzen und weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Gerichtliche Entscheidungen und Einsprachen verhindern, dass die Bahn im Jubiläumsjahr 2020 schweben kann. Aber wir sehen gute Chancen, die Hindernisse überwinden zu können und dieses Erlebnis mit Ihnen teilen zu dürfen.

Einmalige Aussicht aus vollverglasten Kabinen

Unsere hohen Massstäbe lassen sich am Design messen: Die 18 exklusiv für die ZüriBahn entwickelten Kabinen mit ihren jeweils 24 Plätzen ermöglichen dank Vollverglasung einen umwerfenden Ausblick in alle Richtungen. Die behindertengerechte Gestaltung erfolgte in Absprache mit Inclusion Handicap. Der extrabreite Einstieg ist für Kinderwagen, Rollstühle oder auch Velos kein Problem. Im Innern erlauben zwei unterschiedliche Ebenen mit Sitz- und Stehflächen den Fahrgästen ein optimales Sichterlebnis. Und bei schönem Wetter lässt sich die frische Seebrise geniessen - dank der Heckscheibe, die sich öffnen lässt. So haben die Gäste während der Fahrt einen völlig neuen Rundumblick auf das Seebecken, die Stadt Zürich und die Alpen.

Durch die fast vollständige Verglasung erleben die Fahrgäste einen umwerfenden Rundumblick.

Durch die fast vollständige Verglasung erleben die Fahrgäste einen umwerfenden Rundumblick.

Design-Highlight der Stationen: Lichtdurchlässige Aussenhüllen

Die Stationen, die von der Quaibrücke aus nicht zu sehen sind, passen sich harmonisch in die Uferzonen ein. Die lichtdurchlässigen Aussenhüllen vermitteln Transparenz und Leichtigkeit. Die tragende Stahlkonstruktion wird mit einer rezyklierbaren ETFE-Folie überspannt. Das führt zu einem transluszenten Äusseren und sorgt für ein leichtes Erscheinungsbild. Im Innern gliedern sich die Stationen in zwei Ebenen: Das Erdgeschoss bietet viel Raum für den Empfangsbereich, das Ticketing und die öffentlich frei zugänglichen Toiletten. Über die Zugangsrampen und den Lift ist auch der barrierefreie Eintritt sichergestellt. Der Einstiegsbereich ist in der oberen Ebene, von dort gelangen die Fahrgäste zu den Kabinen.

Die Stationen werden mit einer rezyklierbaren Folie überspannt.

Die Stationen werden mit einer rezyklierbaren Folie überspannt.

Nachhaltigkeit wird beim Bau der filigranen Stützen grossgeschrieben

Die Stützen genügen mit ihrer filigranen Stabstruktur nicht nur höchsten Belastungsanforderungen, sondern auch aus städtebaulicher Sicht hohen ästhetischen Ansprüchen. Dies betrifft auch die Bautechnik: Die Stützen werden die gesetzlich streng geschützte Ufer- und Unterwasservegetation nicht beeinträchtigen. Weltweit erstmalig in einem Binnengewässer werden die schraubförmigen Pfähle erschütterungs- und lärmemissionsfrei in den Boden eingedreht. Dabei handelt es sich um eine lärmemissionsarme Baumethode, das KIDRILL-Pfahlsystem. Die Firma KIBAG hat das neuartige Schraubenpfahlsystem speziell für sensitive Baugrundverhältnisse entwickelt.

Impulse für die Zukunft

Unsere Leidenschaft für mutige Ideen treibt uns an. Mit der ZüriBahn wollen wir an den Pioniergeist unserer Gründer anknüpfen. Vor über 150 Jahren hatte der Zürcher Kantonsrat um Johann Jakob Keller die Vision, eine Bank für die gesamte Bevölkerung sowie Gewerbe und Bauern zu schaffen, weil sich die Banken von damals vor allem auf die Entwicklung von Industrie und Handel konzentrierten.

Die ZüriBahn soll ein Symbol sein, neue Wege zu gehen. Sie will dazu anregen, über Verkehrsfragen nachzudenken, die zu den grossen Gesellschaftsfragen von heute und morgen gehören. Und sie möchte der Bevölkerung und den Besuchern des Kantons Zürich ein Erlebnis bieten, von dem auch die nächste Generation noch hören wird - wie bei der Landi-Bahn von 1939 und der Seilbahn anlässlich der Gartenbauausstellung von 1959.

Alle Fakten im Überblick

Thema Information
Stationen Mythenquai - Zürichhorn
Länge der Bahnstrecke 1'303m
Fahrgeschwindigkeit Max. 4.5m pro Sekunde
Fahrzeit Rund elf Minuten bei 2.5m/s Fahrgeschwindigkeit
Technische Kapazität Max. 2'000 Fahrgäste pro Stunde/ Richtung
Kapazitätsauslastung Durchschnittlich 200 Fahrgäste pro Stunde und Richtung (Basis: technische Kapazität)
Kabinenanzahl 18
Kabinenkapazität

24 Steh- und Sitzplätze

Stützen

Zwei Stahlpylonen, rund 50m vom Ufer entfernt

Stützenhöhe

Stahlprofil zwischen 78m und 88m

Öffnungszeiten
  • November - April: 10 - 19 Uhr
  • Mai - Oktober: 10 - 22 Uhr
Anreise
  • Station Mythenquai: Bushaltestelle Landiwiese, Tramhaltestelle Billoweg, Bahnhof Wollishofen
  • Station Zürichhorn: Bushaltestelle Chinagarten, Tramhaltestelle Fröhlichstrasse, Bahnhof Tiefenbrunnen
Vergünstigung

Bei Anreise mit dem ÖV zehn Prozent Rabatt (SBB RailAway)

Zum Thema

Weitere Informationen finden Sie im Faktenblatt «ZüriBahn».

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